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Regeln im Schulalltag

Unsere Haus- und Pausenordnung

Die meisten Regeln für den Schulalltag finden Sie hier in der Haus- und Pausenordnung.


Aus dem Schüler*innen-Parlament

Nachdem das Schüler*innen-Parlament im Schuljahr 2019/2020 die Haus- und Pausenordnung erarbeitet und beschlossen hatte, haben sich die Klassensprecher*innen der 3. bis 6. Klassen in mehreren Sitzung gemeinsam darum bemüht, Ideen aus ihren Klassen zusammenzutragen und einheitliche Konsequenzen für mögliche Regelverstöße zu vereinbaren, die in allen Klassen gelten sollen.

Diese werden nun von den Lehrer*innen und Erzieher*innen diskutiert und ergänzt. Abschließend werden die Maßnahmen noch einmal im Schüler*innen-Parlament besprochen, bevor sie dann beschlossen werden können.

 

Im Schüler*innen-Parlament kam bei der Diskussion immer wieder die Frage auf, wer eigentlich dafür zuständig sein sollte, den Kindern ihre Rechte und Pflichten zu vermitteln und ob es vor allem die Eltern oder die Mitarbeitenden in der Schule seien, die sich darum zu kümmern hätten.

 

Aus einer umfangreichen Ideensammlung ist folgende bemerkenswerte Übersicht unserer Kinder entstanden:

  • Die Lehrer*innen und Erzieher*innen informieren die Eltern über das Arbeits- und Sozialverhalten sowie die Leistungen ihrer Kinder anlassbezogen und in regelmäßigen Abständen.
  • Die Schule bietet Beratung und Unterstützung zu Bildungsfragen sowie die Schule betreffenden Erziehungsfragen an und verweist gegebenenfalls auf ergänzende Beratungsangebote.
Das schulische Personal achtet darauf, dass...Die Eltern sorgen dafür, dass ihr Kind...

· ein ordnungsgemäßer Unterricht oder eine verlässliche Betreuung stattfindet
· die Lern- und Arbeitszeit effektiv genutzt wird
· alle Kinder im Unterricht und in der Hauaufgabenbetreuung ungestört arbeiten können
· Kinder in der Spiel- und Betreuungszeit störungsfrei ihren Interessen nachgehen können
· alle Kinder ihren Möglichkeiten entsprechend gefördert werden
· die Schule ein sicherer Lern- und Aufenthaltsort für alle ist
· man Fehler machen, diese korrigieren und daraus lernen darf
· kein Kind von anderen gehänselt, ausgelacht, herabgewürdigt oder ausgeschlossen wird
· Kinder lernen, Interessen und Wünsche anderer zu respektieren
· die Hausregeln eingehalten und die Rechte aller gewahrt werden
· Regelverstöße Konsequenzen nach sich ziehen
· wir eine glückliche Schulzeit miteinander haben

· ausgeschlafen, gesund, unbelastet, regelmäßig und pünktlich die Schule besucht
· rechtzeitig im Sekretariat krankgemeldet wird, wenn nicht zur Schule kommen kann
· im Anschluss an eine Fehlzeit unaufgefordert eine schriftliche Entschuldigung vorlegt
· ein ausreichendes und gesundes Frühstück incl. Getränk mitbringt
· Arbeitsmaterialien vollständig und in adäquatem Zustand vorzuliegen hat
· Sport- und Schwimmzeug dabei hat
· häusliche Aufträge, Übungen und Lernleistungen fristgerecht erbringt
· auf Wunsch der Eltern das Angebot der Hausaufgabenbetreuung nutzt
· während oder nach Fehlzeiten Aufträge und Materialien von anderen Kindern erhält
· versäumte Unterrichtsinhalte zeitnah nacharbeitet
· Klassenarbeiten und Tests ausreichend vorbereitet
· seine Rechte und Pflichten kennt
· Aufgaben für die Gemeinschaft zu erbringen
· sich höflich, respektvoll und achtsam gegenüber anderen verhält
· andere Menschen und deren Rechte ebenso achtet wie die eigenen
· Regeln des sozialen Miteinanders kennt und befolgt
· Fehler und Fehlverhalten erkennen, eingestehen und korrigieren kann
· Konsequenzen versteht und akzeptiert
· das schulische Personal als Respektspersonen wahrnimmt
· die Schule und die Eltern als erzieherisch einheitlich agierend erlebt
· die Schulregeln als von den Eltern uneingeschränkt akzeptiert erfährt


Handys, Smartwatches & Co

Schon im Jahr 2009 hat die Schulkonferenz entschieden, dass Glücksspiele, Tausch- und Sammelkarten sowie elektronische Geräte in der Schule untersagt sind. Im Lauf der Jahre wurde diese Regelung – entsprechend der technischen Weiterentwicklung und den sich verändernden Interessen der Kinder – immer wieder neu diskutiert und angepasst. Von besonderer Bedeutung sind dabei inzwischen Smartwatches und Fitnessarmbänder, die weit mehr können als das, was ihre Bezeichnung vermuten lässt. Um Ärger damit aus dem Weg zu gehen, sind diese generell (auch im vermeintlichen „Schulmodus"!) untersagt und müssen zu Hause bleiben oder während des Unterrichts und der Betreuung ausgeschaltet in der Tasche verschwinden. 

Hier finden Sie die aktuell gültige Vereinbarung dazu.


Die Nutzung der WvS-Cafeteria

Die Cafeteria (nicht die Mensa!) auf dem Gelände unserer Schule wird von einem Eltern in der Verantwortung der Elternschaft des Werner von Siemens-Gymnasiums betrieben. Trotz wiederholter Aufrufe zur ehrenamtlichen Mitarbeit auch in unsere Elternschaft, ließen sich hier bislnag immer nur sehr vereinzelte Bereitschaften finden.

Immer wieder kam es in der GEV zu Diskussionen über die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit der Cafeterianutzung durch die Grundschüler*innen, die dafür einerseits Geld dabei haben müssen und andererseits dann auch noch einsehen sollten, dass sie einem Mittagessen in der Mensa den Vorzug geben sollten. Da  die Einkäufe einzelner Kinder immer wieder auch zu Konflikten in den Klassen führten, vermeitliche Toilettengänge während der Stunden kurzfrsitig über die Cafeteria führten und beim Anstehen in den Pausen wertvolle Spielzeit an der frischen Luft verlorenging, gab es hierzu immer wieder Austauschbedarf und Regelungswünsche.

Mit Beginn der Corona-Pandemie haben die Elternvertreter*innen nach einem Meinungsbild in allen Klassen in der GEV beschlossen, dass die Nutzung der Cafeteria während der Schulzeit für Grundschüler*innen untersagt ist. Nach einer kurzen Phase, in der die Cafeteria zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 auch für die Tews-Kinder wieder geöffnet war, wurde die Nichtnutzung ab 9. November 2020 erneut beschlossen und zuletzt in der GEV am 3. Juni 2021 bestätigt. 

Hierunter fällt bitte auch, dass nicht die großen Geschwister im Gymnasium für einzelne Kinder der Grundschule mit einkaufen sollten...


(Fuß-)Ballspielen auf dem Schulhof

Außerhalb des Unterrichts sind sowohl in den Pausen als auch während der Betreuungszeiten auf allen Schulhöfen nur weiche Bälle (Schaumstoff- oder Elefantenhautbälle) erlaubt. Aufgrund der oft sehr schmerzhaften Treffer die starke Schüsse – vor allem für Unbeteiligte – oft mit sich bringen, dürfen Leder- und Kunststoffbälle (auch Flummies!) nur im Unterricht, in AGs und unter pädagogischer Anleitung genutzt werden. 

Ballspiele dürfen nur auf den dafür vorgesehenen Flächen (Fußballfelder, Tartanplatz) stattfinden.

Für die Fußballtore auf dem Tartanplatz gilt folgende Vereinbarung zu deren Nutzung:
Linkes Tor (an der Weitsprunggrube) 3./4. Klassen
Rechtes Tor (an der Tartanlaufbahn)  5./6. Klassen
Sollte das Gymnasium den Tartanplatz während unserer Pausenzeit für den Sportunterricht nutzen wollen, verlassen unsere Schüler*innen den Platz.

Um ihn möglichst lange für den Sportunterricht beider Schulen zu erhalten, darf der Rasenplatz auf dem Altbaugelände während der Pausen nicht betreten werden. Über eine Nutzung während der Betreuung in der EFöB (Hort) entscheiden die betreuuenden Erzieher*innen.

 


Es soll nicht nur schön aussehen...

 

 

Überall auf und vor dem Schulgelände haben wir mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins Bäume und Grünflächen mit Holzpfosten und Seilen eingrenzen lassen. Diese sollen vor allen Dingen die Grünflächen vor dem Betreten schützen, haben wir aber auch ausgewählt, weil sie uns besser gefallen als ein Zaun.

 

Leider verlocken die Seile unendlich, darauf zu schaukeln, sodass wir schon mehrmals für viel Geld die Pfosten neu setzen und die Seile erneuern lassen mussten.

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, bitte lasst uns alle gemeinsam darauf achten, dass sich hier niemand anlehnt, draufsetzt oder sogar schaukelt, denn das Geld, das der Förderverein anschließend aufbringt, um diese reparieren zu lassen, verhindert, dass wir neue Spielgeräte, Bälle oder iPads anschaffen können!  

 

Auch, wenn sie nicht eingezäunt sind, ist übrigens auch das Spielen in den übrigen Grünanlagen – und hierbei vor allem das beliebte Herunterrutschen an den Böschungen vor den Fenstern der Altbau-Klassenzimmer – nicht nur deswegen untersagt, weil diese geschützt werden sollen, sondern weil es hier immer wieder zu Unfällen kommt.


Alle Jahre wieder: Schnee!

Ähnlich wie mit den harten Bällen auf dem Schulhof, verhält es sich mit Schneebällen.

Sobald der erste Schnee gefallen ist, übt dieser einen unbeschreiblichen Reiz aus, daraus Schneebälle zu formen. Da es für das aufsichtsführende Personal unmöglich ist, zu entscheiden, wer daraus einen Schneemann formen und wer diesen zu werfen, mit ins Schulhaus zu bringen oder ein anderes Kind damit „einzuseifen" beabsichtigt, bleibt das Aufheben von Schnee in den Pausen untersagt.

In allen Klassen werden es sich die Lehrer*innen und Erzieher*innen ganz sicher nicht nehmen lassen, mit ihren Kindern ins Freie zu gehen und die weiße Pracht unter Aufsicht, im überschaubaren Kreis und mit vereinbarten Regeln zu genießen. Jedes Kind, das dabei unbeteiligt bleiben möchte, wird das dann auch zuverlässig entscheiden dürfen.

Und wenn nicht?! Der Tag besteht aus mehr als nur der Schulzeit: Sicher werden die Kinder auch in ihrer Freizeit ausreichend Gelegenheit haben, den Schnee mit Freunden, Geschwistern, Eltern und Großeltern zu erleben!